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14.01.2018

Krankenversicherung, Pflege

Prävention in der Pflege laut ZQP Befragung bei über 50jährigen noch deutlich ausbaubar

Das Zentrum für Qualität in der Pflege e.V. hat eine wichtige Zielgruppe: die über 50jährigen pflegenden Angehörigen, zur Prävention in der Pflege befragt: Knapp dreiviertel zeigte sich sehr interessiert an Informationen zur Prävention bei Gesundheitsproblemen im Kontext der Pflege. Knapp die Hälfte der Befragten wurde nicht von professionellen Pflegeberufen, wie Pflegeberatern oder Pflegedienst über gesundheitsfördernde Maßnahmen bei der Pflege aufgeklärt.  Von 46 % der Pflegenden, die eine solche Beratung erhalten haben, setzt nur ein Drittel die Maßnahmen um, Gründe hierfür sind: Zeitmangel und Unsicherheit über die richtige Durchführung der Maßnahmen. 72 % der pflegenden Angehörigen haben keine Beratung zur Gesundheitsförderung ihrer eigenen Gesundheit erhalten. 23% derjenigen, die beraten wurden, erinnern sich nur z.T. an die Unterstützungsangebote oder können aus Zeitmangel die genannten Hinweise zur Prävention bei ihrer eigenen Gesundheit im Alltag nicht umsetzen. Zur Vermeidung von Überlastung sollten pflegende Angehörige Hilfe bei Familienangehörigen, Nachbarn, Ehrenamtlichen oder einem Pflegedienst suchen. Informationen zur Prävention in der Pflege stehen unter: www.zqp.de und der einschlägige Ratgeber für pflegende Angehörige ist unter bestellung@zqp.de zu beziehen.

Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung

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