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14.01.2018

Krankenversicherung, Heilberufe, Pflege

i-APV sichert Schwerstkranken und Sterbenden zu Hause eine umfassende Versorgung

Am 1. Januar 2018 ist in Augsburg als erste Region in Deutschland die sogenannte „integrierte Allgemeine Palliativversorgung“ (i-APV) gestartet. Dieses völlig neuartige besondere Versorgungskonzept garantiert die umfassende Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in ihrer häuslichen Umgebung, die die Bedingungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) noch nicht erfüllen. Dieses Versorgungsmodell wurde zwischen der GWQ ServicePlus AG und dem Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V. (AHPV) – mit Unterstützung der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK und der Audi BKK – entwickelt und steht allen Kassen offen. 

Mit der i-APV haben GWQ und AHPV in den zurückliegenden 3 Jahren ein umfassendes Versorgungsmodell zwischen Regelversorgung und SAPV entwickelt, das von Anfang an über die Pilotregion Augsburg hinaus angelegt wurde und eine häufige und typische Versorgungslücke zwischen der Regelversorgung und der SAPV gezielt ausräumt: Diese findet sich immer dann, wenn die SAPV noch nicht verordnungsfähig und die Regelversorgung aufgrund zeitlicher Beanspruchung oder fehlender Vergütung überfordert ist – zeitlich betrachtet also im letzten Lebensjahr der Betroffenen.

Ein wichtiger Schlüssel dazu ist die Einrichtung zentraler Koordinationsstellen, die auf regionaler Ebene die Organisation und Vernetzung aller Leistungen übernehmen, die für eine hochwertige Versorgung bis zum Lebensende im häuslichen Umfeld notwendig sind.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

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