Nachrichten

02.03.2018

Krankenversicherung, Digital Health, Politik & Wirtschaft

Fernbehandlung: Startschuss für weitere Modellprojekte

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat zwei weitere Modellprojekte zur ausschließlichen ärztlichen Fernbehandlung genehmigt. Bei einem der beiden Projekte wird der deutsche Ableger des schwedischen Gesundheitsversorgers KRY die Fernbehandlung anbieten. Dafür arbeitet KRY mit Ärzten aus Baden-Württemberg zusammen, die insbesondere eine hausärztliche oder allgemeinmedizinische Qualifikation haben. Bei diesem Modellprojekt läuft die Kommunikation zwischen Arzt und Patient per Video in einer Smartphone- oder Tablet-App. KRY arbeitet in Skandinavien und Spanien mit einem Team von mehr als 200 behandelnden Ärzten. Das Unternehmen hat bislang über 250.000 Behandlungen per Videosprechstunde umgesetzt.

In einem zweiten Modellprojekt sollen Gefangene in Justizvollzugsanstalten telemedizinisch betreut und behandelt werden. Das Projekt des Justizministeriums Baden-Württemberg ist zunächst auf sechs Monate angelegt. Dabei werden Videosprechstunden mit einem dezentralen Ärztepool verschiedener Fachrichtungen erprobt.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

>zurück<