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13.03.2018

Politik & Wirtschaft, Pflege, Campus & Karriere

DEVAP: Ohne Ausbildungs- und Prüfungsverordnung geht es nicht

Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege e.V. und Vorstandsmitglied des Evangelischen Johanneswerks, erklärte zum aktuellen Umsetzungsstand des Pflegeberufereformgesetzes: „Um die Pflegeberufereform fristgerecht umzusetzen, benötigen die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen verlässliche Planungssicherheit inhaltlicher und finanzieller Art.“

Die umfangreichen Veränderungen würden zu neuen Lerninhalten führen, die von den Lehrenden in kompetenzorientierten zeitgemäßen Lernformen und in verschiedenen Pflegesettings vermittelt werden müssten. Um die notwendigen Anpassungen und Qualifizierungen der Lehrenden bis zu Beginn der neuen Ausbildung am 1. Januar 2020 zu gewährleisten, sei die zeitnahe Vorlage der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APO) sowie ihre Verabschiedung durch den Bundestag und Bundesrat vor der Sommerpause 2018 ein zwingend notwendiger nächster Schritt. Auf Grundlage des Rahmenlehrplans, welchen eine Fachkommission im Anschluss an die Verabschiedung der APO mit einer gesetzlichen Frist bis zum 1. Juli 2019 gem. § 53 Abs. 2 PflBRefG erstellen soll, würden die Schulen ihre Curricula erarbeiten – hierfür brauche die Fachkommission und auch im Anschluss die Pflegeschulen ausreichend Zeit, um am 1. Januar 2020 mit der neuen Ausbildung gut vorbereitet starten zu können.

medhochzwei Redaktion

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