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13.03.2018

Krankenversicherung

Reserven der Kassen verzeichnen mit 19,2 Milliarden Euro neuen Rekord

Nach aktuellen Verlautbarungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) überstiegen die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen im vergangenen Jahr die Ausgaben um 3,15 Milliarden Euro. Die Finanzreserven kletterten dadurch auf einen Rekordwert von 19,2 Milliarden Euro. Dank guter konjunktureller Entwicklung und struktureller Vollbeschäftigung haben sich die Überschüsse der GKV gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Nach den vorläufigen Zahlen des BMG standen Einnahmen in Höhe von etwa 234 Milliarden Euro rund 231 Milliarden Euro Ausgaben gegenüber. Das bedeutet einen Anstieg der Einnahmen von 4,3 Prozent, bei den Ausgaben waren es etwa 3,5 Prozent.

Damit hat sich die Einnahmesituation so entwickelt, wie vom Schätzerkreis angenommen. Die Ausgaben lagen unter der Prognose, die bei 3,8 Prozent lag. Dabei entwickeln sich die Krankenkassen auch nach Kassenarten unterschiedlich. So wies der BKK Landesverband Bayern auf die recht unterschiedliche Verteilung der Pro-Kopf-Überschüsse hin und verband dies erneut mit der Forderung nach einer Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung

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