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16.05.2018

Krankenversicherung, Heilberufe

Neue Forschungsagenda der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. vorgelegt

Im Mittelpunkt der neuen Forschungsagenda der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. stehen eine stärker anwendungsbezogene Grundlagenforschung, die die Patientenperspektive noch mehr einbezieht, eine bessere Vernetzung der Forschenden aus den verschiedenen Fachgebieten der Schmerzforschung, eine schnellere Translation der Erkenntnisse aus der Forschung in die Patientenversorgung, mehr Forschungsförderung, Versorgungsforschung und die Einrichtung eines Schmerzregisters. Mit diesen Eckpfeilern werden vernetzte Strukturen aufgebaut, die der Versorgung der über 6 Millionen Patienten mit chronischen, nicht-tumorbedingten Schmerzen zugutekommen, betont der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft Prof. Dr. med. Martin Schmelz. Mit dem Wissenschaftstag der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. wird eine Plattform für den wissenschaftlichen Diskurs der verschiedenen Schmerzexperten und gleichzeitig auch eine Bestandsaufnahme zur Schmerzforschung geschaffen, stellt Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. heraus. Ausdrücklich unterstreicht die Gesellschaft in ihrer Forderung nach einem „Aktionsplan gegen den Schmerz“ auch die Wichtigkeit der Forschungsförderung neben den Anforderungen „Bewusstsein schaffen“, „Aus- und Weiterbildung stärken“ und „Versorgung verbessern“.

Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung

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