Mecklenburg-Vorpommern drängt auf Reform der medizinischen Versorgung

14.07.2021, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Versorgung, Politik & Wirtschaft

Die Enquetekommission des MVP-Landtages zur Zukunft der medizinischen Versorgung hat ihren Abschlussbericht vorgelegt und drängt Regierung, Krankenkassen, Krankenhäuser und Ärzte die medizinische Versorgung konsequent neu zu gestalten. Es seien andere Lösungen gefragt, um eine gute und bezahlbare Versorgung zu ermöglichen und den einzelnen Patienten stärker in den Mittelpunkt rücken, so Kommissionsvorsitzender Jörg Heydorn (SPD). Einiges Essentials: In jedem Landkreis soll ein größeres Krankenhaus als Regionalversorger für alle Fälle außerhalb der Grundversorgung fungieren. Die Grundversorgung sollte dagegen in der Hand von integrierten Gesundheitszentren liegen, in denen die Ärzte und Fachärzte organisiert sind. Aber auch kleinere Krankenhäuser könnten diese Aufgaben übernehmen. Kurzzeitpflege und Apotheken sollten zudem besser in die Behandlungsketten eingebunden werden. Es wird vorgeschlagen, eine Modellregion zu schaffen, um den Umbau der medizinischen Versorgung auszuprobieren. Dazu sei wegen seiner Erfahrungen der Landkreis Vorpommern-Greifswald besonders geeignet. Weitere Informationen und der Bericht der Enquetekommission finden Sie hier.

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