Kliniken und Krankenkassen für Netzwerkstrukturen in der stationären Versorgung

14.07.2021, Rolf Stuppardt, Welt der Krankenversicherung
Versorgung, Krankenversicherung

Die stationäre Versorgung sollte gestuft weiterentwickelt, in Netzwerken organisiert und darauf aufbauend die Finanzierung ausgestaltet werden. Das schlagen der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), der BKK Dachverband (BKK DV) und der Verband der Ersatzkassen (vdek) in einem gemeinsamen Thesenpapier vor. Vor der Klärung der Finanzierungsfragen sollten demnach die Grundsatzfragen der Krankenhausstruktur und -planung geklärt werden. Es sollten regionale und überregionale Netzwerke geschaffen werden, in denen Maximalversorger und bei Bedarf auch ausgewählte Spezialversorger mit ihrer Expertise zentral eingebunden sein sollen. Dabei soll eine sektorenübergreifende Versorgungsplanung die flächendeckende medizinische und gesundheitliche Versorgung von ambulanten und stationären Leistungen gewährleisten. Die Weiterentwicklung der Krankenhäuser zu integrierten Versorgungszentren ist ein weiterer zentraler Punkt. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Investitionsfinanzierung müsse sich der Bund dauerhaft einbringen. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, man lege die Vorschläge für die Entwicklung effizienter Strukturen unter Nutzung moderner Technologie vor, das Zeitalter der Netzwerke habe begonnen.

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