Halbwahrheiten und Heilsversprechen helfen nicht weiter

22.02.2017, medhochzwei Redaktion

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. hat eine Stellungnahme zu in den letzten Jahren immer wieder in Magazinen, Zeitungen und der populärwissenschaftlichen Literatur auftauchenden Behauptungen, welche die Existenz der Alzheimer-Krankheit grundsätzlich in Frage stellen, unkonventionelle Erklärungen für ihre Entstehung liefern oder alternative Behandlungsmöglichkeiten als Weg zur Heilung propagieren, veröffentlicht.  Diese Behauptungen werden oft journalistisch geschickt dargestellt und können eine hohe Überzeugungskraft haben, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Auch wenn Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und diejenigen, die ihnen helfen und beistehen wollen, die Realität der Krankheit aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen nur zu gut kennen, wirken derartige Aussagen auf sie verunsichernd und wecken ungerechtfertigte Hoffnungen. Häufig lassen sie sich aber gar nicht so einfach widerlegen. Der Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat deshalb eine Stellungnahme erarbeitet, in der den wichtigsten dieser Behauptungen wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse gegenübergestellt werden.
Die Stellungnahme wurde bereits in der Mitgliederzeitschrift Alzheimer Info veröffentlicht und steht nun hier auch als kompakte Zusammenfassung zur Verfügung.

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