Wischkompetenz statt Sozialkompetenz – die KIM-Studie 2016

23.02.2017, medhochzwei

Smartphones, Spielkonsolen und Tablets im Kinderzimmer – Der KIM-Studie 2016 zufolge verbringen Kinder ab 12 durchschnittlich mehr Zeit mit Daddeln als mit Lesen. 35 Prozent der Sechsjährigen surfen bereits täglich 15 Minuten im Netz. 
Kein Bildungsthema hat in letzter Zeit so großes Aufsehen erregt wie der Einsatz von digitalen Medien im Kinderzimmer. In einem Zeitalter, in dem Meinungen wie „Kinder werden zu Verlierern, wenn sie nicht stetig von digitalen Medien trainiert werden“ dominieren, setzt Gerald Lembke mit seinem neuen Buch „Im digitalen Hamsterrad“ ein wichtiges Zeichen. Mit einem Augenzwinkern ruft er zu einem reflektierten Umgang mit Smartphone & Co auf. Mehr Zufriedenheit und Zeit für erfüllende Dinge können die Folge sein, wenn wir unser Smartphone aus der Hand legen. 
„Das Digitale verdrängt das Soziale“, ob im Kinderzimmer oder im Büro, der Trend geht zu Konsum statt Empathie: „Wischkompetenz statt Sozialkompetenz.“ Gerald Lembkes gibt in seinem Buch Tipps, sich der Kontrolle der digitalen Medien zu entziehen und schlägt stattdessen einen selbstbestimmten Umgang mit der Medienwelt vor. Praxisnahe Anregungen und witzige Anekdoten in Bezug auf die alltägliche Smartphone Nutzung machen „Im digitalen Hamsterrad“ zu einem wertvollen und unterhaltsamen Ratgeber.

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