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Gendiagnostikgesetz - Online

Kommentar für die Praxis

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Artikelbeschreibung

Gendiagnostikgesetz – Kommentar für die Praxis“ kommentiert praxisnah für Juristen sowie den juristischen Laien gleichermaßen verständlich das aktuelle Gendiagnostikgesetz (Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen). Die Medizin- und Verwaltungsrechtlerin Dr. Kerrin Schillhorn und die Humangenetikerin Dr. Simone Heidemann erläutern den Gesetzestext und zeigen problematische Fragen und deren Lösungsansätze für die Praxis auf. Mit der Kombination aus juristischer Expertise und humangenetischer Erfahrung beantworten sie handlungsorientiert und mit anschaulichen Beispielen viele Fragen, die die neue Rechtslage im klinischen und diagnostischen Alltag aufgeworfen hat.

Zielgruppe des Kommentars sind humangenetische Labore, Praxen und Institute, aber auch alle klinisch und diagnostisch tätigen Ärzte, diagnostisch tätige Naturwissenschaftler, Arztpraxen, Krankenhäuser und Universitätsklinika sowie Juristen mit Schwerpunkt Medizinrecht (vor allem Arzthaftungsrecht) und Gerichte.

Warum das Gendiagnositkgesetz?

Das menschliche Genom gilt inzwischen gemeinhin als entschlüsselt. Dies mag für große Teile seiner Struktur gelten - seine Funktion ist bislang jedoch nur bruchstückhaft verstanden. Trotzdem sind genetische Untersuchungen heute schon alltäglich geworden. Die vom Wissen um die Ergebnisse einer genetischen Untersuchung ausgehenden Risiken und möglichen Konsequenzen sind für die Betroffenen nicht immer überschaubar. Außerdem können die der Analyse zugrunde liegenden Proben und die daraus gewonnenen Ergebnisse zum Nachteil der Betroffenen verwendet werden. Deshalb hat der Gesetzgeber mit dem Gendiagnostikgesetz den Versuch unternommen, diesen Bereich einer Regelung zuzuführen.

Was regelt das Gendiagnostikgesetzes?

Mit dem Gendiagnostikgesetz sollen die Voraussetzungen für genetische Untersuchungen sowie die Verwendung genetischer Proben und Daten umfassend geregelt werden. Zum anderen soll eine Benachteiligung von Personen aufgrund genetischer Eigenschaften sowie der Inanspruchnahme oder Nichtinanspruchnahme genetischer Untersuchungen verhindert werden. Somit enthält das Gesetz neben dem gesetzesimmanenten Zweck der Regelung des Beschaffens und der Weitergabe von genetischen Daten vor allem auch ein Diskriminierungsverbot.

Kommentar und Handlungsanleitung für die Praxis

Die sich hieraus ergebenden Fragestellungen für die Praxis greift die Kommentierung von Heidemann/Schillhorn auf und legt dar, welche Anpassungen im täglichen Ablauf genetischer Untersuchungen notwendig und welche neu eingeführten Beratungspflichten und neu geregelten Zuständigkeiten zu beachten sind. Die Kombination aus humangenetischer und rechtlicher Expertise, welche die Autorinnen vereinen, bietet Gewähr dafür, dass die Kommentierung zum neuen GenDG gezielt praxisrelevante Fragen herausarbeitet und für den juristischen Laien verständliche, rechtlich zuverlässige Antworten gibt.

Das GenDG ist in seinen wesentlichen Teilen bereits in Kraft getreten. Die neuen Verpflichtungen sind rechtlich verbindlich – und zum Teil sogar bußgeld- und strafbewehrt. Die Kommentierung bietet einen zuverlässigen und verständlichen Zugang zu diesen neuen Regelungen.

Besonders für Ärzte und Naturwissenschaftler, für die sich die neue Rechtsmaterie und die damit verbundenen Verpflichtungen nicht ohne weiteres erschließen, aber auch für Juristen, denen die Besonderheiten genetischer Untersuchungen eher weniger vertraut sind, bietet der Praxiskommentar von Heidemann/Schillhorn eine wertvolle Hilfestellung für den täglichen Umgang mit dem Gendiagnostikgesetz.

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Online (Zugriff über die medhochzwei Onlinebibliothek)
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
ISBN:
978-3-86216-076-1
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Stand:
4. Upd. 2017
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Biografie

Die Autorinnen:

Dr. Kerrin Schillhorn ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Fachanwältin für Medizinrecht in der Kanzlei Mütze-Korsch Rechtsanwalts GmbH in Köln und spezialisiert auf Krankenhausrecht und Medizinrecht. Sie berät und vertritt Krankenhäuser und sonstige Leistungserbringer in öffentlichrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen des Medizinrechts.

Dr. rer. nat. Simone Heidemann ist Fachhumangenetikerin (GfH) am Institut für Tumorgenetik Nord in Kiel. Sie ist Fachbegutachterin für die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS sowie gewähltes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) und des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker (BVDH).

Details

"Aus der Zusammenarbeit einer Fachanwältin für Medizinrecht und einer Humangenetikerin ist eine Kommentierung hervorgegangen, die sowohl die naturwissenschaftlichen Aspekte als auch die rechtlichen Fragen des GenDG zu beurteilen vermag. Dies ist insbesondere bei den schwierigen Begrifflichkeiten dieser Regelungsmaterie von großem Nutzen – die begriffliche Unschärfe ist eine der vornehmlichen Schwachstellen des GenDG und wird seine Anwendung in der Praxis erschweren. […] Nicht nur die Verfasser, sondern auch die Leser dieses Praxiskommentars werden in den Bereichen Recht und Medizin zu finden sein. Die rechtlichen Vorgaben sind so erklärt, dass ihr Regelungsgehalt auch einem Arzt zugänglich wird. Zugleich sind die relevanten humangenetischen Aspekte dergestalt ausgearbeitet, dass sie für einen beratenden Anwalt nachvollziehbar werden."

Quelle: GesundheitsRecht, Ausgabe 1/2012

"Der Kommentar richtet sich sowohl an humangenetische Labore, Praxen und Institute, aber auch an alle klinisch und diagnostisch tätigen Ärzte, Naturwissenschaftler, Arztpraxen, Krankenhäuser und Universitätsklinika, Rechtsanwälte, vor allem Fachanwälte für Medizinrecht, Richter sowie Juristen in Unternehmen, Verbänden, Kammern. Durch die Autorenkombination aus juristischem Sachverstand und humangenetischer Expertise können Schillhorn/Heidemann viele Fragen, die die neue Rechtslage im klinischen und diagnostischen Alltag mit sich bringt, anschaulich und zielorientiert beantworten. Beides steht überdies nicht beziehungslos nebeneinander, sondern ergänzt sich in jeder Hinsicht. [...]
Die Kommentierungen von Schillhorn/Heidemann bieten eine ausführliche und praxisorientierte Erläuterung des Gendiagnostikgesetzes. Es war das Anliegen der Autorinnen dieses Kommentares, das geltende Recht so aufzubereiten, dass im Lichte der fortlaufenden Veränderungen, die sich aus medizinischem und medizinisch-technischem Fortschritt und gesetzgeberischem Tätigwerden zwangsläufig ergeben, die wesentlichen Aspekte nachvollzogen werden können. Grundlegende Zusammenhänge wie auch schwierige Anwendungsfragen werden kompetent und praxisnah erläutert. Insgesamt bietet der Kommentar zu nahezu allen aktuellen Fragen in diesem Rechtsbereich einen vorzüglichen Einblick."

Quelle: Leitender Ministerialrat Dr. iur. Frank Stollmann in MedR, Ausgabe 9/2012

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