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07.07.2017

Krankenversicherung, Heilberufe, Politik & Wirtschaft

Neuer Rheumavertrag in Niedersachen für Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen

Der neue Rheuma Versorgungsvertrag zwischen der KV Niedersachsen und der AOK Niedersachsen optimiert die Versorgung der Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, indem er den Patienten eine auf den individuellen Krankheitsverlauf ausgerichtete, qualitätsgesicherte und leitliniengerechte Arzneimitteltherapie gewährleistet. Dies trägt zum Erhalt der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Betroffenen bei und erschließt zudem Wirtschaftlichkeitsreserven. Im Vertrag ist eine patientenindividuelle Überprüfung der Medikation im Hinblick auf den Einsatz schonenderer Basistherapeutika vorgesehen.  Bei schweren Verläufen kann eine Behandlung mit Biologika oder Biosimilars angezeigt und wirtschaftlich sein, Jedoch sind erfahrungsgemäß ein engmaschiges Monitoring und das Ausschöpfen von Basistherapeutika in vielen Fällen so wirksam, dass auf die hochpreisigen Biologika verzichtet werden kann. so der stellvertretende Vorsitzende der Dt. Rheumatologen LV Niedersachsen. Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie bzw. fachärztliche Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie sind am neuen Versorgungsvertrag Rheuma in Niedersachsen teilnahme- und abrechnungsberechtigt.

Dr. Monika Sinha, Welt der Krankenversicherung

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