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Frühling, Sommer, Herbst und Winter (CD)

Hörzeit – Radio wie früher für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Artikelnummer: 86216442

Verfügbarkeit: erscheint im November 2018

24,99 €
inkl. MwSt.
Menge:

Artikelbeschreibung

Menschen mit Demenz mögen mitunter den kleinen Routinen des Alltags etwas ratlos gegenüber stehen. Auf der anderen Seite können sie sich ganz lebhaft an Lieder und Radiosendungen, die sie vor 50, 60 Jahren kennengelernt haben, erinnern. Die CD-Edition Hörzeit vom medhochzwei Verlag möchte diese Erinnerung durch ein Audiomagazin unterstützen, das von den 1950er Jahren inspiriert ist. Im Mittelpunkt steht dabei eine emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen.

Die 6. CD widmet sich dem Thema Jahreszeiten. Die ersten Knospen im Frühling, ein fauler Sommertag am Wasser, die prächtigen Farben des Herbstes und eine fröhliche Schneeballschlacht im Winter: Eine Hörzeit über die Schönheiten der Jahreszeiten.

Die Magazine vermitteln nicht zu viele Informationen, sind bewusst langsam produziert und verzichten auf schnelle Schnitte. So geben sie ihren Zuhörern Zeit zum Erfassen und die Möglichkeit z. B. Kindererzählungen und dem Lachen von Kindern zu lauschen.

Jedes Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein ca. 20 Minuten langer Teil für Angehörige an: Dort werden Bücher und Spiele, Hilfsangebote und Veranstaltungen, Institutionen und Menschen vorgestellt. Prominente Unterstützung erhält das Magazin von Helga Rohra (Demenzaktivistin) und Sophie Rosentreter (Schauspielerin und Gründerin von Ilses weite Welt).

Die Audiomagazine wurden in einer mehrmonatigen Testphase von folgenden Fachexperten begleitet:

  • Musiktherapeut Prof. Dr. Jan Sonntag von der Medical School Hamburg
  • Chefarzt Synan Al-Hashimy und den Therapeuten des Alzheimer Therapiezentrums
  • PflegerInnen, Angehörigen und Betroffenen

"Entschleunigung tut uns allen gut": Christine Schön macht eine Radiosendung für Menschen mit Demenz. Interview mit Tania Witte, kress, 05.12.2016.

 

Allgemeine Informationen

Produktform:
CD
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
ISBN:
978-3-86216-442-4
Gewicht:
0 g
Stand:
2018
Umfang:
ca. 60 min

Stichworte

1950er Jahre, Radio, Musiktherapie

Hörbuchvorstellung

Christine Schön ist Redakteurin, Moderatorin und Regisseurin von Hörzeit - Radio wie früher. Sie arbeitet seit 15 Jahren als Hörfunkautorin (u.a. Deutschlandradio Kultur, WDR, SWR), Klangkünstlerin und Kulturmanagerin (u.a. für Universität der Künste Berlin). Außerdem gibt sie Workshops für Mitarbeiter von Seniorenheimen und für Altenpflegeschüler. Preise: Felix-Rexhausen-Preis für das Radiofeature "Nachhall" (SWR, 2009); Deutscher Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung im Bereich Kultur für das Projekt "Interzone - Stationen zwischen Ost und West" (2006).

René Träder ist Co-Moderator von Hörzeit. Er ist Psychologe (M.Sc.), Autor und Journalist. Seit knapp 20 Jahren steht er für verschiedene Radiosender hinter dem Mikrophon. Aktuell moderiert er jeden Sonntag auf Radio Fritz/rbb die Talksendung Blue Moon. Außerdem arbeitet er im Hörfunk als Nachrichtensprecher und hat einen wöchentlichen Podcast zum Thema Achtsamkeit und einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er Ideen für ein gutes Leben & Arbeiten präsentiert. Als Psychologe unterstützt René Träder Veränderungsprozesse von Unternehmen, Teams & Einzelpersonen durch Coachings und Workshops.

"Die CD-Reihe greift einfühlsam, humorvoll und unterhaltsam verschiedene Themen wie Kinder, Reisen, Berufe, Hochzeit, Liebe, Garten, Jahreszeiten auf, über die man mit Menschen mit Demenz ins Gespräch kommen kann."

Quelle: Infoblitz 1/2017 (Newsletter der Metropolregion Rhein-Neckar)

"Die Idee: Angehörige und Pflegekräfte sollen im Alltag auf etwas zugreifen können, um mit den ihnen anvertrauten Demenzkranken auf eine entspannte und authentische Art und Weise in Kontakt zu kommen und ein angenehmes Beisammensein zu gestalten und zu erleben. [...] Dabei ist bewusst langsam produziert und auf schnelle Schnitte verzichtet worden und in der Tat, es bleibt beim Hören Raum für das gut verständliche Aufnehmen von Kinderstimmen, Klängen und erinnernder Musik, ein totaler Kontrast zur hektischen, schnellen und lauten Präsenz heutiger elektronischer Medien. Die Moderatoren begleiten dies mit wechselnden erzählenden und verständlichen Einsätzen und gelegentlichen Aufforderungen zum Mitmachen, ohne aufdringlich und übertrieben professionell zu wirken, Stimmen wie aus dem familiären Gruppenleben. [...] Hörzeit hat jedenfalls das Potential, Nähe und Gemeinschaft herzustellen und ist allen Familien und Einrichtungen, die sich um Demenzkranke kümmern, deren Teilhabe an sozialen und kulturellen Angeboten sicherstellen wollen, wärmstens zu empfehlen."

Quelle: Rolf Stuppardt, WELT DER KRANKENVERSICHERUNG 2-3/2017

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