Mit Demenz umgehen (Teil 3) – Hören, Schwerhörigkeit und Demenz

Drittes Kapitel der zertifizierten Online-Schulung

Artikelnummer: VID-441

Verfügbarkeit: lieferbar

Länge: 68 Minuten

29,00 €
inkl. MwSt.
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Artikelbeschreibung

Die große Bedeutung des Hörens für die Demenzentwicklung ist erst seit wenigen Jahren bekannt: (Alters-)Schwerhörigkeit ist ein bedeutsamer Risikofaktor für eine spätere Demenzentwicklung. Die bereits eingeschränkte geistige Leistungsfähigkeit wird bei Demenz durch die gestörte Hörfunktion weiter beeinträchtigt, die Kommunikation und der Umgang verkompliziert, ein ungünstiger sozialer Rückzug verstärkt. Auf der anderen Seite können Wohlbefinden und Lebensqualität von Menschen mit Demenz durch Musizieren oder das Hören angenehmer Musik deutlich gesteigert werden.

Der Referent Prof. Dr. Andreas Fellgiebel vermittelt den aktuellen Wissenstand zum Thema Hören und Demenz. Zudem zeigt er praktische Möglichkeiten der Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit, der Kommunikation und des Wohlbefindens auf. Damit gelingt es ihm, Pflegende für dieses Thema zu sensibilisieren und die Hörfunktion im Alter nicht aus dem Blick zu verlieren.

Die Schulung ist zertifiziert von RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH. Sie umfasst ca. 68 Minuten und Sie erhalten somit einen Fortbildungspunkt.

Gefördert durch die Veronika-Stiftung.

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Online-Schulung
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei

Biografie

Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz sowie seit 2019 Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt. Zuvor war er Chefarzt der Gerontopsychiatrie an der Rheinhessen-Fachklinik Alzey und wissenschaftlicher Leiter der Gedächtnisambulanz an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz. 2004 erhielt er den Innovationspreis „sozial aktiv“ des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz für die Etablierung einer verhaltenstherapeutisch orientierten Gruppentherapie für Patienten mit leichter Demenz und deren Angehörige; 2006 den Steinberg-Krupp Alzheimer Preis der Hirnliga e.V. für wissenschaftliche Arbeiten zur Diffusions-Tensor Bildgebung (DTI) bei Patienten mit MCI und Alzheimer-Demenz. Seine aktuellen Forschungsthemen sind Resilienz und Prävention vor psychischen Störungen im Alter; Resilienz und Stressbelastung pflegender Angehöriger: Mechanismen, Erfassung und Modulation; Aufbau von teilhabe- und Versorgungsnetzwerken für Menschen mit Demenz; frühe Therapie bei demenzieller Entwicklung; zerebrale Netzwerke als Surrogate für Resilienz gegenüber kognitivem Abbau und Demenz im Alter

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