(Schlecht) Hören bei Demenz

Erkennen, verstehen und aktivieren

Artikelnummer: 86216613

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Artikelbeschreibung

Gut zu hören ist eine notwendige Voraussetzung für Verstehen und sprachliche Kommunikation. Das Hören hat einen bedeutsamen Einfluss auf unser Verhalten und unsere sozialen Interaktionen. Über das Hören werden auch für unsere sozialen Beziehungen wichtige Emotionen vermittelt, was für unser Wohlbefinden sehr wichtig ist. Menschen mit Demenz haben eingeschränkte Fähigkeiten der Informationsverarbeitung. Gerade für sie ist es wichtig, auf eine möglichst gute Hörfunktion als Basis für Verstehen und Kommunikation zurückgreifen zu können. Von Menschen mit Hörminderung ohne Demenz wissen wir, dass eine eingeschränkte Hörfähigkeit allein schon eine massive Belastung im Alltag darstellen kann. Sie müssen sich immer noch mehr anstrengen, um etwas mitzubekommen, d. h. ihre Aufmerksamkeit auf Töne, Geräusche, Sprache fokussieren, was anstrengend ist und ermüdend. Menschen mit verminderter Hörfähigkeit sind oft nervös, gereizt, schlafen schlecht, fühlen sich vereinsamt. Hinzu kommt die Stigmatisierung oder befürchtete Stigmatisierung des Gehörlosen oder „Tauben“. Das Buch vermittelt einen leicht verständlichen Überblick zu diesem Thema und gibt nützliche Ratschläge: Wie erkennt man bei einem Menschen mit Demenz eine Verschlechterung des Hörens? Welche Hilfen kann man sich verschaffen? Was stellt eine gute Hörumgebung dar? Das Buch gibt ebenfalls Hinweise dazu, wie man das Hören therapeutisch einsetzen kann, z. B. mit Musik. Praxisberichte und Interviews ergänzen den Einstieg in das Thema.

Details

Allgemeine Informationen

Produktform:
Softcover
Sprache:
Deutsch
Verlagsmarke:
medhochzwei
Auflage:
1. Auflage
ISBN:
978-3-86216-613-8
Gewicht:
418 g
Herstellungsland:
DE
Stand:
2020
Umfang:
144 Seiten
Format:
17 x 24 cm

Biografie

Der Herausgeber:

Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. Als Arzt und Wissenschaftler beschäftigt er sich seit 20 Jahren mit dem Thema Demenz. Er war lange als Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Unimedizin Mainz tätig, wo er auch eine Professur für Neurodegenerationsforschung innehatte. Heute ist er Leiter des Zentrums für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) in Mainz und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION Elisabethenstift in Darmstadt. Demenzbezogene Forschungsschwerpunkte sind: frühe Diagnostik und frühe Therapie, Prävention, Entwicklung regionaler Teilhabe- und Versorgungsnetzwerke, dyadische Therapie (psychosozial und psychotherapeutisch) unter Einbeziehung der Lebenspartner/Angehörigen, Prävention bei pflegenden Angehörigen.

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