Nachrichten

Keine Impfung, dafür Unterstützung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

18.06.2019, Christine Schön
Autorenkommentare, Demenz

„Impfung gegen Demenz!“, „Cholesterinsenker bekämpft Alzheimer!“ Diese Aufmacher garantieren hohe Auflagen oder viele Klicks. Die Realität wird aber von nicht schlagzeilenträchtigen Meldungen bestimmt: „Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab ist gescheitert“ oder „Pfizer zieht sich komplett aus der Alzheimer-Forschung zurück“.
Der große Durchbruch bei der medikamentösen Behandlung von Demenz ist noch lange nicht in Sicht. Und so werden Menschen mit Demenz weiterhin vor allem auf menschliche Unterstützung angewiesen sein, damit sie mit der Erkrankung ein gutes Leben führen können.

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Sterben in Verbundenheit

16.04.2019, Prof. Dr. habil. Thomas Klie
Autorenkommentare

Die Debatte über ein selbstbestimmtes Sterben hat regelmäßig Konjunktur. Jüngst hat der Bundesgerichtshof entschieden: (Weiterzu-)leben ist kein Schaden. Angehörige hatten Schadensersatz verlangt, weil ihr Angehöriger womöglich gegen seine Präferenzen am Leben gehalten wurde. Der Wunsch nach einer gezielten Verkürzung des Lebens oder den Verzicht auf Weiterbehandlung: Er ist nur ein Aspekt dessen, was Menschen in Bezug auf ihr Sterben wichtig ist.

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Patientensicherheit – mit dem Patienten als Partner

13.03.2019, Prof. Dr. Jörg Loth, Dr. Lutz Hager
Autorenkommentare

Das Weißbuch Patientensicherheit vom August 2018 legt eine unverändert ernüchternde Bilanz vor: So treten bei jährlich 400.000-800.000 Krankenhaus-Patienten vermeidbare unerwünschte Ereignisse auf, etwa 20.000 davon mit Todesfolge. Rund 80 % dieser unerwünschten Ereignisse entstehen durch mangelhafte Kommunikation. Alle Beteiligten im Gesundheitswesen sind deshalb zu verstärktem Handeln aufgerufen. Dabei wurden Patienten in ihrer Rolle als mögliche Akteure bislang nur am Rande betrachtet.

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Leitplanken entwickelt - Wie das Unternehmerrisiko in der ambulanten Pflege kalkuliert wird.

12.02.2019, Michael Fikar
Autorenkommentare

Das dritte Pflegestärkungsgesetz formuliert ausdrücklich die Berücksichtigung des Unternehmerrisikos im §89 SGB XI als Bestandteil der Vergütungssätze häuslicher Pflegeleistungen. Die Operationalisierung des Unternehmerrisikos wurde dabei bewusst offen- und den Verhandlungspartnern überlassen. Das Anliegen der Studie ist es, gerade für die Operationalisierbarkeit des Unternehmerrisikos „Leitplanken“ zu entwickeln, die von den Vertragspartnern im Verhandlungsgeschehen Berücksichtigung finden sollen.

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Der Blick über den Tellerrand – Pflege in anderen Ländern und was wir davon lernen können

16.01.2019, Dr. rer. medic. Yvonne Lehmann, Univ.-Prof. Dr. PH Michael Ewers
Autorenkommentare

Wer vor dem Hintergrund der aktuellen Pflegekrise in Deutschland in andere Länder reist, wird überrascht sein, wie vielfältig Pflegende andernorts qualifiziert sind, wo sie einem überall begegnen können und welche anspruchsvollen und verantwortlichen Aufgaben sie allein oder in Kooperation mit anderen wahrnehmen, welche Karriere- und Entwicklungschancen sich ihnen bieten, wie kompetent und organisiert sie auftreten und wie ihre Leistungen öffentlich gewürdigt werden.

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